{"status": "failed"} Hamburg versucht, die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen
Menu

Mehr Verkehrssicherheit in Hamburg


Die Freie und Hansestadt Hamburg versucht ihre Bewohner dazu zu bewegen, vermehrt das Fahrrad zu benutzen. Insbesonders für kurze und mittlere Strecken sollen sie nicht mehr ins Auto steigen, sondern auf den Sattel. Um dieses Ziel zu verwirklichen hat der Senat der Stadt Ende letzten Jahres eine PR Kampagne gestartet, die zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr aufruft.

Das es der Senat erst meint, sieht man am Betrag, der für diese Kampagne gesprochen wurde. 7.5 Millionen Euro soll die Kampagne bis 2021 kosten. Umgerechnet beträgt das 1.5 Millionen Euro pro Jahr. Damit soll die Aggressivität auf der Straße gesenkt werden und somit eine bessere Umgebung für Fahrradfahrer geschaffen werden. Das dies dringend nötig ist, hat eine Studie des ADAC gezeigt. Sie kam zum Schluss, dass das Aggressionspotenzial der Verkehrsteilnehmer in Hamburg besonders hoch ist.

Bei der Kampagne geht es zwar in erster Linie um die Förderung des Fahrradverkehrs, es soll nebenbei aber auch eine allgemeine Verbesserung der Verkehrssicherheit durch mehr gegenseitige Rücksichtnahme erreicht werden. Die Geldmittel sollen zum einen zum Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel der Fahrradwege, verwendet werden, zum anderen für die Vermittlung der geltenden Regeln. Es fiel nämlich auf, dass sich sowohl Auto- als auch Fahrradfahrer oft über die Verkehrsregeln hinwegsetzen. Gefährliche Situationen für alle Verkehrsteilnehmer sind oft das Resultat.

Für die Umsetzung der Kampagne sucht die Stadt nun nach geeigneten Partnern. Sie plant eine umfassende Werbekampagne unter Einsatz der verschiedensten Medien, sowohl online als auch offline. Auch sollen verschiedene Veranstaltungen stattfinden und die Bewohner aktiv zur Teilnahme aufgerufen werden. Es ist geplant, dass die Kampagne gegen Ende 2018 für die Bürger sichtbar starten wird.

Um den Erfolg und die Reichweite der Kampagne zu erhöhen, sollen auch die unterschiedlichsten Verbände einbezogen werden. Dazu zählen unter anderen der ADAC Hansa, der ADFC Hamburg und der Verein FUSS, welche die Autofahrer, die Fahrradfahrer und die Fußgänger vertreten.

Leave a reply