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Die richtige Fahrradausstattung bei schlechtem Wetter


Fahrradfahren auch bei schlechtem Wetter

Fahrradfahren in Deutschland ist nicht immer nur bei schönem und beständigem Wetter möglich. Ein Familienausflug auf dem Drahtesel am sonnigen Sonntagnachmittag kann von einem plötzlichen Wetterumschwung begleitet werden. Zwei Stunden Sonne und plötzlich tauchen die Gewitterwolken auf. Wer darüber hinaus täglich, auch bei schlechtem Wetter, mit dem Fahrrad zur Arbeit radelt, der sollte sich für regnerische, windige und kalte Tage ausrüsten. Wir geben Ihnen ein paar Tipps für die richtige Ausstattung.

Fahrräder mit gutem Reifenprofil

Zunächst sollten Sie beim Kauf eines Fahrrads bedenken, ob Sie das Rad bei Regenwetter verwenden und falls ja, auf welchen Straßen. Fahrradfahren bei Nässe erhöht die Unfallgefahr und gute Fahrradreifen sind unabdingbar, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Damit Sie bei Nässe sicher fahren können, sollten Ihre Reifen über ein gutes Profil verfügen.

Gut sichtbare Kleidungsstücke

Noch wichtiger als an sonnigen Tagen ist es bei Regen bunte und auffällige Kleidung zu tragen. Schlechtes Wetter wirkt sich negativ auf die Sicht aus. Nässe verlängert die Bremswege. Empfehlenswert ist aus diesem Grund das Tragen von Reflektoren. Vergessen Sie nicht, das Licht einzuschalten, damit Sie für die anderen Verkehrsteilnehmer besser zu sehen sind. Bei den früher gängigen Dynamobeleuchtungen müssen Sie fester in die Pedale treten. Heute gibt es oftmals batterie- oder akkubetriebene Fahrradlampen, die Sie am Fahrrad festklemmen und entfernen können. Der Nachteil ist jedoch, dass Sie leichter zu klauen sind. Tragen Sie sie immer bei sich und vergessen Sie nicht, sie anzubringen.

Wasser- und winddichte Kleidung

Eine besondere Bedeutung für die richtige Bekleidung zum Fahrradfahren bei schlechtem Wetter hat die Radjacke. Sie sollte primär vor Wasser und Wind schützen. Hierfür spielt das Material, aber auch die Verarbeitung an den Nähten und Verschlüssen eine Rolle. Ärmel sollten über vorgeformte Ellbogen und rutschfeste Bündchen verfügen. Die Kapuze sollte größenverstellbar sein. Die Hinterseite der Jacke sollte länger als die Vorderseite sein, damit Sie Ihren Rücken komplett bedeckt halten während Sie fahren.